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Sparkasse unterstützt Helfer vor Ort

Helfer-vor-Ort-Gruppen des DRK im Landkreis Emmendingen werden mit CO-Warngeräten ausgerüstet

Unscheinbar, aber lebensrettend sind die kleinen Piepser, die nun an die Helfer-vor-Ort-Gruppen im Landkreis Emmendingen verteilt werden. Möglich wurde dies durch eine Spende der Sparkasse, die Hannes Schmidt und Marc Winsheimer DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andrej Hog überreichten. Foto: DRK

Kreis Emmendingen (mkt).  Eine Spende in Höhe von 2.300 Euro übergaben Hannes Schmidt, Regionaldirektor der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau und Marc Winsheimer, Leiter des Referats Gesellschaftliches Engagement dem DRK-Kreisverband Emmendingen. Verwendet wird das Geld zur Finanzierung von Kohlenmonoxid-Warngeräten für die Helfer-vor-Ort-Gruppen.

Insgesamt 15 Helfer-vor-Ort-Gruppen gibt es im Landkreis Emmendingen. 14 davon werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der DRK-Ortsvereine gestellt, eine Gruppe von der Freiwilligen Feuerwehr Rheinhausen. Im Jahr 2017 wurden die Helfer vor Ort durch die Integrierte Leitstelle Emmendingen zu insgesamt 588 Einsätzen alarmiert. Ihre Aufgabe: Sie leisten bei medizinischen Notfällen Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Eingesetzt werden die Helfer in der Regel immer dann, wenn sie wesentlich schneller als der Rettungsdienst an einer Notfallstelle sein können. Insgesamt engagieren sich knapp 200 Ehrenamtliche zwischen Oberprechtal, Jechtingen und Broggingen in diesen Gruppen. Für ihre Einsätze erhalten sie keinerlei Vergütungen. Darauf vorbereitet werden sie durch eine spezielle erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung und ständige Fortbildungen. Ihre medizinische Ausrüstung, die Unterhaltung der Einsatzfahrzeuge und die persönliche Schutzausrüstung müssen sie selbst finanzieren. Dafür sind die Helfer-vor-Ort auf Spenden angewiesen.

Ganz ungefährlich sind die Einsätze der Helfer vor Ort nicht immer. Manchmal begeben sie sich - zumeist unbewusst - selbst in Gefahr, um anderen zu helfen. „Es ist uns daher ein großes Anliegen, durch vorbereitende präventive Maßnahmen für unsere Einsatzkräfte ein höchstmögliches Maß an Sicherheit gewährleisten zu können“, sagt Andrej Hog, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Emmendingen. Dazu gehören auch Warngeräte, die vor einer hohen Konzentration an Kohlenmonoxid (CO) warnen. Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen frei gesetzt wird. Sehr häufig kommt dies beim Grillen vor. Deshalb ist Grillen mit Holzkohle in geschlossenen Räumen immer lebensgefährlich! Betritt nun ein Helfer einen solchen Raum, um zum Beispiel eine bewusstlose Person zu retten, besteht auch für ihn Lebensgefahr. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr verfügen deshalb über so genannte CO-Warngeräte. Die kleinen Piepser werden an der Einsatzkleidung befestigt und messen die Umgebungsluft. Binnen Sekunden erkennen sie gefährliche Konzentrationen und lösen ein akustisches Warnsignal aus. Ertönt dieses Warnsignal verlassen die Einsatzkräfte fluchtartig den Raum. Die Rettung kann dann nur noch unter Atemschutz durch die Feuerwehr erfolgen.

Dank der Spende der Sparkasse können nun auch alle Helfer-vor-Ort-Gruppen mit diesen Warngeräten ausgestattet werden. „Das ist ein entscheidender Faktor in Sachen passive Sicherheit für unsere Helfer“, so Andrej Hog, der sich bei Hannes Schmidt und Marc Winsheimer im Beisein von Vertretern aller Helfer-vor-Ort Gruppen des DRK bei der Sparkasse bedankte. Hannes Schmidt betonte, dass die Sparkasse gerne ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft unterstütze. Dazu gehöre selbstverständlich auch die selbstlose Hilfe für Menschen in Not, wie sie die Helfer vor Ort leisten.

6. Juli 2018 14:49 Uhr. Alter: 15 Tage
 
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